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Was heißt hier Liebe?


Inszenierung: Marion Weidenfeld
Mit: Isabel Gauß | Lea-Christin Garrelfs | Markus Hummel | Sven Wisser

Dauer: 135 Minuten


Paul und Paula - auf der Klassenfete stehen sie sich erstmals gegenüber. Ja, wie weiter? Warum tanzt er nicht mit ihr? Pauls Freund Klette macht sich an sie ran. Und dann, Pauls großes Problem:

Wie küsse ich sie? Und vor allem, wann ist der richtige Zeitpunkt für den ersten Kuss? Er traut sich, aber sie gibt ihm eine Ohrfeige. Lässt er sie jetzt stehen? Im Gegenteil! Jetzt wollen sie es beide wissen.


Ein Stück für Menschen ab 13 Jahren, die davor sind ihre ersten sexuellen Erfahrungen zu machen und Fragen über Fragen haben, aber nicht genau wissen mit wem sie darüber reden können.

Das Stück hatte 1976 Premiere und jetzt könnte man zu recht fragen, ob es überhaupt noch aktuell ist und warum man gerade dieses Stück spielt. Die Antwort ist so einfach wie überzeugend für uns gewesen:

Das Theaterstück ist ein Klassiker im Bereich der sexuellen Aufklärung und es hat sich an den Verhaltensweisen der Eltern gegenüber ihren Schützlingen und den Aufklärungsgesprächen mit ihren Kindern, unserer Meinung nach, nicht wirklich viel geändert. Freunde im gleichen Alter haben mehr oder weniger Erfahrungen, aber nicht alles ist so klar wie immer getan wird.

Immer noch herrscht hier viel Scham oder/und Unwissenheit und der wirkliche Wissensstand der Jugendlichen ist nicht immer so groß wie es scheint.

Verhütung, das ist ein Problem, aber leider geht´s nicht ohne dem!“

Lieber nicht darüber reden und daran vorbei mogeln, „es wird schon nichts passieren“ - das sind die klassischen Verhütungsmethoden. Um den Mut zur Verhütung zu stärken, unsere Inszenierung.

Reden, reden, reden und dann mit der richtigen Art der Verhütung, rein in´s Vergnügen!“


Lehrerin aus Blaubeuren:
Die Vorstellung heute Morgen hat mehr gebracht als 10 Unterrichtseinheiten zum Thema! Außerdem war es Profi-Theater. Das hat die Schüler besonders beeindruckt - der Rollenwechsel, wie mit wenigen Requisiten eine andere Person total glaubhaft dargestellt wurde. Hoffentlich kommen noch viele Schüler in den Genuss dieses Stückes.“

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